Für die Wärmedämmung von Blockhäusern werden in der Regel Materialien verwendet, welche eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit und Rohdichte aufweisen, wie beispielsweise Mineralwolle, Hanfwolle, PUR-Hartschaum, Polystyrol, Schaumglas oder Holzwolleplatten.

Der Baustoff Holz bringt schon von Natur aus eine sehr hohe Wärmedämmfähigkeit mit sich, jedoch muss hierzulande beim Bau eines Blockhauses generell eine zusätzliche Dämmung mit eingeplant werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann eine sogenannte Außendämmung erfolgen, bei welcher das Dämmmaterial an der Außenfläche der Holzwände angebracht und mit dünnen Holzplatten versiegelt wird. Diese Art der Dämmung hat den Vorteil, dass im Innern des Hauses die Oberfläche der Holzwände nicht verschalt werden muss, und sich somit die positiven Eigenschaften des Holzes direkt auf das Wohnklima im Haus auswirken können.

Eine weitere Möglichkeit der Dämmung stellt die Innendämmung dar. Im Gegensatz zur Außendämmung wird bei der Innendämmung das Dämmmaterial an den Innenflächen der Holzwände angebracht und anschließend verschalt. Diese Art der Dämmung bringt wiederum ganz spezielle Vorteile mit sich. Bei der Innendämmung kann auf eine Außenverschalung der Holzwände verzichtet werden und somit bleibt das typische, optische Bild des Blockhauses erhalten. Zudem stellen die Holzbalken, aus welchen die Wände errichtet wurden, eine sehr robuste, stabile und bei optimal behandeltem Holz mit Holzschutzmitteln, äußerst wetterbeständige Außenwand des Hauses dar.

Die dritte Möglichkeit für eine optimale Dämmung bei einem Blockhaus ist die Doppelwandkonstruktion, in deren Zwischenraum das Dämmmaterial eingebracht wird. Diese Dämmmethode hat, neben der überzeugenden Wärmedämmung, den Vorteil auch in Sachen Lärmschutz sehr effektiv zu sein. Das Dämmmaterial kann bei einer Doppelwandkonstruktion mithilfe modernster Methoden auch noch nach der kompletten Errichtung der Doppelwände in deren Zwischenräume eingebracht werden.