Die Geschichte des Blockhauses
Die Entwicklung der Blockhäuser aus der Vorzeit bis Heute

Die Geschichte des Blockhauses beginnt vor ca. 4000 Jahren in den stark bewalteten Landstrichen Skandinaviens, wo die damaligen Bewohner jederzeit und praktisch vor der Haustüre über den Baustoff Holz verfügen konnten. In Deutschland wurden die ersten Blockhäuser aus geschälten oder naturbelassenen Baumstämmen in der späten Bronzezeit (1100 – 750 v. Chr.) errichtet.
Mit die ersten, umfangreicheren Blockbauwerke stammten vermutlich aus Russland, wo die Blockbauweise auch sehr gerne für sakrale Bauwerke eingesetzt wurde. In Kasachstan steht heute noch das nachweislich älteste Blockbauwerk, welches das stolze Alter von 2000 Jahren aufweist!
Die genaue Entwicklung der Blockbauweise ist heutzutage leider nicht mehr vollständige nachvollziehbar, jedoch nehmen einige Altertumsforscher an, dass die ersten Blockbauten aus übereinander gestapelten Baumstämmen als Windschutz um die Feuerstellen herum errichtet wurden. Auch die Römer verwendeten später die Technik der frühzeitlichen Blockbauweise für den Bau ihrer Brunnen.
Ursprünglich wurden die Häuser im altertümlichen Europa auf Pfählen erbaut, um so den Boden des Holzhauses vor der Feuchtigkeit des Untergrundes zu schützen. Jedoch wurden die Pfahlbauten immer mehr durch eine bodennahe, praktischere Bauweise verdrängt, was dem Blockhaus auf seinem Vormarsch ungemein unterstützte. Die Blockbauweise breitete sich in Europa daraufhin unaufhaltsam von Norden bis in die südlichen Alpenländer und Frankreich aus und verdrängte die Pfahlbauweise in nur wenigen Jahren gänzlich.
Die ersten Siedler Nordamerikas brachten die Kenntnisse des Blockhausbaus aus ihrer, zumeist skandinavischen, Heimat mit sich und aufgrund der stark bewaldeten Gebiete, in denen sie sich ansiedelten, und der daraus resultierenden, konstanten Verfügbarkeit des Baustoffes Holz, wurde der Blockhausbau im frühen Nordamerika sehr bald zum Standard.
