Lebensdauer von Blockhäusern
Die Lebensdauer und Qualität von einem Blockhaus gilt als durchweg hoch

Die Lebensdauer eines Blockhauses ist bei richtiger Verbauung der Materialien, Dämmung und optimalen Holzschutzmaßnahmen enorm hoch. In den skandinavischen Ländern und auch in Nordamerika finden sich zahlreiche Blockhäuser, welche mehrere hundert Jahre alt sind und ihren Bewohnern immer noch eine sehr gehobene Wohnqualität bieten.
Ein für die Lebensdauer eines Blockhauses sehr wichtiger Aspekt ist ein optimal geplantes und errichtetes Fundament, um eventuell eindringender Feuchtigkeit vom Untergrund her entgegen zu wirken. Die Qualität der verwendeten Holzbalken ist in Bezug auf die Lebensdauer eines Blockhauses ungemein wichtig. Das Holz muss vor der Verbauung unbedingt lange genug abgelagert werden, damit es nicht zu feucht ist. Zu feuchtes Holz kann unter Umständen von Pilzen und Insekten befallen werden oder sogar faulen. Wurde das Holz für den Hausbau jedoch lange genug abgelager bzw. getrocknet, bringt es eine sehr hohe Resistenz gegen alle möglichen Umwelteinflüsse mit sich.
Ein Holzhaus, welches in der Blockbauweise errichtet wurde, weist von Natur aus eine hohe Stabilität auf. Aufgrund der fugenlosen Verbauung der Holzbalken ist zudem für einen sehr guten Brandschutz gesorgt. Bei einem Brand findet das Feuer keine Möglichkeit in die Wand einzudringen, sodass lediglich die äußere Schicht der Holzwand leichte Schäden durch die Flammen nimmt. Ein komplettes Durchbrennen der Holzwände ist bei einem Normalbrand aufgrund der Verhinderung des Branddurchschlags kaum möglich.
Generell wird optimal gebauten Blockhäusern von den meisten Gutachtern eine Lebensdauer von mindestens 100 Jahren zugesagt. Dieser wichtige Punkt zeigt, dass ein Blockhaus in Sachen Lebensdauer und Werterhalt einem Massivhaus aus Stein oder Beton in nichts nach steht.
